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03Jun/15

Aktuelle Entwicklungen in der Suchmaschinenoptimierung

Das Internet hat sich in den vergangenen Jahren stärker verändert, als es viele Beobachter für möglich gehalten hätten. Dies gilt vor allem für Suchmaschinen wie Google und Yahoo, die heute zu fast jedem Themenbereich Ergebnisse liefern. In gleicher Weise hat sich auch eine Disziplin verändert, die darauf abzielt, Webseiten zu einer möglichst hohen Position in den Trefferlisten zu verhelfen: die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Im Folgenden fassen wir einige aktuelle Entwicklungen in dieser noch jungen Branche zusammen.

Qualität wird wieder wichtiger

Über viele Jahre lag der Fokus bei der Suchmaschinenoptimierung darauf, keywordreiche Inhalte bereitzustellen. Dies führte letztlich dazu, dass viele Webseiten mit Schlüsselwörtern überfrachtet und für menschliche Besucher kaum lesbar waren. Inzwischen hat sich jedoch die Einsicht durchgesetzt, dass Internetpräsenzen in erster Linie für Menschen und nicht für die Suchmaschinen gedacht sind. Wer heute eine erfolgreiche Webseite betreiben will, muss seinen Lesern nützliche Informationen in komprimierter Form anbieten, ohne es mit der Verwendung von Keywords zu übertreiben.

Als besonders wirkungsvoll hat sich das Einbinden von sogenannten LSI (Latent Semantic Indexing)-Keywords erwiesen. Hierbei handelt es sich um Suchbegriffe, die mit dem Hauptkeyword in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen. Ein Beispiel wäre eine Webseite eines Bauunternehmens, auf der Begriffe wie „Gebäude“, „Kran“ und „Bagger“ auftauchen.

Business Intelligence Tools sind auf dem Vormarsch

Eine der grössten Herausforderungen, denen sich die SEO derzeit gegenübersieht, ist der Umgang mit Big Data. Häufig fehlt es den Suchmaschinenoptimierern an Informationen, anhand derer sich die Effizienz von SEO-Massnahmen messen lässt. Dazu gehören unter anderem Traffic-Daten, die durch automatisierte Suchbots („Crawler“) gewonnen werden, aber auch Offpage Marketing-Statisiken und Content Investments. Künftig wird viel davon abhängen, ob es den Dienstleistern gelingt, Business Intelligence (BI)-Tools in ihren Workflow zu implementieren, um Daten noch gezielter sammeln und auswerten zu können.

Google: Vom Vermittler zum Werberiesen

Die Funktion von Google, der mit Abstand bedeutendsten Suchmaschine, geht inzwischen weit über die eines blossen Vermittlers hinaus. Bei bestimmten Suchanfragen werden mittlerweile direkt in den Trefferlisten Lösungen und Antworten bereitgestellt. Hierdurch ergibt sich das Problem, dass die User nicht mehr auf die organischen Suchergebnisse klicken, die zu den Webseiten von Unternehmen führen. Es lässt sich nicht leugnen: Google nimmt längst eine Führungsrolle im Bereich des Keyword Advertisings ein. Als Konsequenz sind Unternehmen dazu gezwungen, ihre SEO-Strategien zu überdenken.

Offenbar richten sich die Bemühungen bei Google darauf, den Fokus auf die Bereitstellung von Serviceleistungen – zum Beispiel die Vermittlung von Taxifahrten – zu legen. Wie unlängst bekannt wurde, plant Google ein Konkurrenzangebot zu dem umstrittenen Fahrdienst „Uber“. Es wird vermutet, dass das Projekt im Zusammenhang mit den führerlosen Elektroautos stehen könnte, die der amerikanische Konzern seit Mitte 2014 testet. Sollte das selbstfahrende Taxi tatsächlich zur Marktreife gelangen, hätten Taxiunternehmen in den Suchmaschinen künftig einen schweren Stand.

Um mit den oben aufgezeigten Entwicklungen Schritt zu halten, sollten Unternehmen sich an SEO-Dienstleister wenden, die in der Lage sind, sich an die veränderte Internetlandschaft anzupassen. Ein Anbieter, der seine Kompetenz über Jahre immer wieder unter Beweis gestellt hat, ist MIK aus Zürich. Das Leistungsangebot der Webagentur umfasst sowohl klassische SEO-Kampagnen als auch Social Media Marketing, Webdesign und vieles mehr. Wenn es um Suchmaschinenoptimierung im Raum Zürich geht, ist MIK eine der ersten Adressen.