Category Archives: IT

13Dez/17
Startup-Büro

Tipps für Gründer: Die besten Ratschläge für IT-Startups

Wenn man in der profitträchtigen IT-Branche ein neues Unternehmen aufbauen möchte, müssen zahlreiche Dinge beachtet werden. Wer sich blindlings in das Abenteuer „Firmengründung“ stürzt, erlebt mit grosser Sicherheit eine Bruchlandung. Im Folgenden geben wir Ihnen einige Ratschläge, die Sie bei Ihrem Start in Ihr neues Leben als Unternehmer beachten sollten.

Klein anfangen, aber gross denken

„Think big“ – dieser Devise zu folgen, ist im IT-Geschäft sicherlich nicht verkehrt. Gleichwohl sollten Sie am Anfang Ihrer Tätigkeit kleine Brötchen backen. Bleiben Sie auf dem Teppich und bringen Sie Ihr Unternehmen in kleinen Schritten, aber dafür stetig und beharrlich voran. Denken Sie niemals zu klein, aber immer im Hier und Jetzt. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die eingesetzte Technik. Mit Cloud-Lösungen, die heute günstiger sind als je zuvor, ist eine Profi-IT auch für kleine Startups erschwinglich. In besonderer Weise trifft dies auf CRMs zu: Lösungen mit breiter Funktionsvielfalt, Analyse-Tools und Teamfeatures gibt es bereits ab 50 CHF im Monat.

Knackpunkt Datensicherheit

Was die Sicherheit Ihrer Kundendaten betrifft, sollten Sie keinerlei Kompromisse eingehen. Kundenbezogene Informationen auf öffentlich zugänglichen Portalen wie Dropbox oder Google Drive abzulegen, ist nicht nur gefährlich, sondern auch in rechtlicher Hinsicht bedenklich. Setzen Sie stattdessen von Beginn an auf rechtskonforme und professionelle Lösungen. Ein bewährtes System ist „OneDrive For Business“, das Ihnen die Möglichkeit bietet, Arbeitsdateien zu speichern, zu synchronisieren und mit anderen Nutzern zu teilen. Der Dienst kann bereits ab ca. 5 CHF im Monat abonniert werden. Bei Bedarf können Lizenzen für Office-Anwendungen wie Word, Excel oder PowerPoint für wenige Franken im Monat hinzugekauft werden.

Was tun, wenn der Auftraggeber nicht zahlt?

In neu gegründeten IT-Unternehmen gibt es jede Menge zu tun. Neben der Durchführung der Aufträge füllen zahlreiche weitere Arbeiten wie die Buchhaltung oder die Konzeption von Werbekampagnen den Terminkalender. Eine Aufgabe, der sich die meisten Unternehmen nur allzu gerne entledigen würden, ist das Geltendmachen von Forderungen. Die hierfür benötigte Zeit verschlingt wertvolle Ressourcen, die man an anderer Stelle sinnvoller einsetzen könnte. Ein möglicher Ausweg ist das Einschalten eines Inkassobüros, das sich um das Eintreiben der ausstehenden Summen kümmert. Erfolgreiche Dienstleister erzielen bereits im vorgerichtlichen Inkasso bei 50 Prozent der Fälle Zahlungen. Die Kosten für das Inkassobüro können beim Schuldner geltend gemacht werden. Zudem übernimmt das Büro weitere Tätigkeiten wie die Verjährungskontrolle oder das Einholen von Schufa-Auskünften.

11Aug/17
Notebook-User

Aktuelle Trends und Entwicklungen auf dem SAP-Markt

Der SAP-Markt boomt wie selten zuvor. Die Produkte des traditionsreichen deutschen Softwareherstellers erfreuen sich weltweit einer wachsenden Nachfrage. SAP-Experten werden derzeit in nahezu allen Branchen gesucht – vor allem in Versicherungen, Banken, der Elektroindustrie und der Telekommunikation. Auch der öffentliche Sektor zeigt zunehmend Interesse an SAP-Lösungen und -Experten. Von der steigenden Nachfrage profitieren sowohl Freelancer als auch etablierte Dienstleister wie z.B. die Westfalen-Informatik AG. Lesen Sie im Folgenden, welche weiteren Entwicklungen es auf dem SAP-Markt gibt.

Schulungs- und Trainingsmöglichkeiten für iOS-Entwickler

Im vergangenen Jahr gab SAP bekannt, eine Partnerschaft mit Apple eingehen zu wollen. Seit Mitte des Jahres 2016 arbeitet der iPhone-Hersteller mit dem Walldorfer Softwareproduzenten bei der Entwicklung von Apps zusammen. Mit diesem Schritt sicherte sich der US-amerikanische Konzern den Zugang zum lukrativen Markt für Firmenkunden. Das erklärte Ziel besteht darin, Geräte wie das iPad Pro für den Einsatz in Firmen attraktiver zu machen. Die Geräte verfügen über eine anklickbare Tastatur und können bei Bedarf auch mit einem Stift bedient werden. Auf lange Sicht, so die Vision der Amerikaner, sollen sie konventionelle Laptops ablösen. Apple hatte sich über lange Zeit aus dem Firmenkundengeschäft herausgehalten. Aufgrund der schwächelnden iPad-Verkäufe und des sinkenden Wachstums im Smartphonesektor ist nun auch der Unternehmensmarkt zu einem wichtigen Geschäftsfeld geworden.

Die geschäftlichen Anwendungen basieren auf der SAP-Datenbank-Plattform Hana, die grosse Datenmengen in Echtzeit verarbeiten kann. Seit Ende 2016 sind die entsprechenden Software-Werkzeuge für Entwickler verfügbar. Bereits im Jahr 2014 hatte Apple eine Partnerschaft mit IBM gestartet, in der ebenfalls Anwendungen für Unternehmensprozesse entwickelt werden. Die erste iOS-App, die in Zusammenarbeit mit Apple erstellt wurde, trägt den Namen ‚SAP Project Companion for Manager & Consultants‘. Mit der SAP Academy for iOS stehen den Entwicklern nun Schulungs- und Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung. Das Angebot umfasst die Apple-Programmiersprache Swift 3, Grundlagen für die Entwicklung mit dem iOS Software Development Kit (SDK) und eine Schulung, bei der die Grundlagen der SAP Cloud-Plattform und der SAP-Backendsysteme vermittelt werden.

SAP Preferred Success soll Kunden die digitale Transformation erleichtern

Im Juli 2017 stellte SAP den neuen Serviceplan „SAP Preferred Success“ vor, mit dem das Support- und Cloud Service-Portfolio des Softwareherstellers vereinfacht werden soll. Bei „SAP Preferred Success“ handelt es sich um eine Weiterentwicklung des „SAP Preferred Care“-Serviceangebots. Der Fokus liegt auf der Einführung neuer Technologien, Schulungsmöglichkeiten und der Bereitstellung von Einführungsmethodiken. 2014 hatte SAP mit „One Support“ den Betrieb von hybriden Lösungen in Verbindung mit der Hana Cloud vereinfacht. Mit SAP Preferred Support bietet der Konzern nun auch eine Methodik für die raschere Umsetzung von unternehmerischen und strategischen Zielen an.

SAP-Kunden, die bereits das Paket „Enterprise Support Cloud Editions“ nutzen, können dieses mit Preferred Success um einen Serviceplan erweitern, der auf ihren Erfolg zugeschnitten ist. Zunächst wird SAP Preferred Success für SAP S/4HANA Public Cloud, SAP Hybris Cloud for Customer und SAP SuccessFactors verfügbar sein. Die Nutzer von SAP Preferred Success profitieren von neuen und erweiterten Nutzungsberichten, einer Unterstützung in Form von Best Practices und einer kennzahlenorientierten Nutzungsplanung. Um SAP Preferred Success kaufen zu können, wird ein Cloud-Abonnement im Wert von mindestens 20.000 Euro benötigt. Laut Hersteller wird der neue Serviceplan zu einem Preis von 20% der jährlichen Nettogebühren für ein Cloud-Abonnement angeboten.

17Nov/15

Erfolgreiche Projektrealisierung mit ERP Software

Wer im Rahmen seines Unternehmens Projekte erfolgreich und vor allem schnell abschliessen will, braucht einen Plan. Genau dieser Plan kann mithilfe der richtigen Software verwirklicht werden, ohne dass sonderlich viel Zeit drauf geht und bei der Qualität Abstriche gemacht werden müssen. Denn besonders frei zugängliche, oft veraltete Software, die angeblich bei der Online-Buchhaltung und dem Management eines Unternehmens helfen sollen, erweisen sich oft als ineffizient und wenig brauchbar heraus. Gerade das kann aber verhindert werden, wenn von Anfang an anspruchsvolle und professionelle Software verwendet wird – zum Beispiel ERP Software von Opacc, die optimal für Firmen jeder Grösse geeignet sind.

Gezielte finanzielle Kontrolle

Projekte werden immer öfter mit relativ knapp kalkulierten finanziellen Mitteln ausgestattet. Umso mehr ein Grund, auf genaue Kontrolle und Buchführung der Ausgaben und verbleibenden Summen zu achten. Mit dem integrierten Online Management Informationssystem können Sie da Schritt halten, ohne Zeit und Papierstösse zu verschwenden, ähnlich wie bei anderen web-basierten Office-Systemen wie denen von officeb2b.ch. Schliesslich sind Umsatz, Kosten, etc. leicht in das System einzutragen und zu automatisieren, entsprechende Daten lassen sich dann mit meist nur einem Klick herauslesen.

Völlige Transparenz

Oft sind Buchungen, Belege und andere Dokumente schnell nicht mehr (so einfach) auffindbar, und deren Herkunft und Verwendungsgrund ist schnell nicht mehr zu finden. Anders ist es hier bei der ERP-Software, bei der Projekte transparent in das System ein- und ausgeführt werden, jedoch auch noch nach Wochen einfach zu finden sind. So können auch bei Missgeschicken oder Fehlbuchungen keine langfristigen Schäden entstehen.

Hohe Benutzerfreundlichkeit durch persönliche Anpassung

Viele Systeme und Programme sind standardisiert, wer sein Programm etwas individueller gestalten will, muss einen teuren Programmierer anstellen, um so die Software persönlich einstellen zu können. Anders funktioniert das mit der ESP Software. Das Do-it-yourself-Konzept erlaubt, die Benutzeroberfläche völlig frei zu gestalten. Auch verschiedene Features und Zusätze sind optional einbaubar, kann man aber auch genauso manuell verschwinden lassen.

Unabhängigkeit durch mobile Erreichbarkeit

Die Software beschränkt sich allerdings nicht nur auf Computers und Laptops, sondern ist auch auf Smartphones und speziellen mobilen Arbeitsgeräten anwendbar. So können Mitarbeiter besser in den Arbeitsprozess eingebunden werden, und auch unterwegs kann so das System überprüft und damit gearbeitet werden. Auch können Mitarbeiter, die gerade im Aussendienst unterwegs sind, direkt vor Kunden oder Geschäftspartnern mit der Software arbeiten, und so einen seriöseren Eindruck machen.

Verknüpft mit anderer Software

Eine Software, die nicht mit anderen Softwares zusammenarbeiten kann, stellt heutzutage oft wenig Nutzen dar. Programme wie etwa Microsoft Office sind fast überall auf der Welt verfügbar und können exzellent zum Datenexport eingesetzt werden. Deswegen ist die ESP Software auch so gut mit MS Office verknüpft, die Daten von ESP können bei Word aber auch bei Excel und anderen Microsoft Produkten zumindest indirekt, meistens aber auch direkt genützt werden.

Fazit

Die ESP Software stellt ein umfassendes Arbeitsprogramm für das Management von kleinen bis sehr grossen Betrieben dar. Als Beweis, dass sich die Software in der Welt der Unternehmer etabliert hat, kann die Firma auf zahlreiche Referenzen zurückgreifen. So arbeiten viele in der Schweiz ansässige Firmen mit ESP zusammen, aus verschiedensten Branchen: Vermo Tiefkühl Pool AG Luzern, aber auch JLS Marketing oder Geiser Agro.com AG.

09Nov/15

Kaspersky Internet Security 2016 – ein Antiviren-Programm auf dem neuesten Stand

kaspersky

Viren, Würmer und Trojaner: Wer denkt, dass bösartige Computerprogramme, Pishing-Programme, und all die anderen Schadsoftwares mittlerweile eliminiert wurden, und der Vergangenheit angehören, irrt sich. Denn mit dem technologischen Fortschritt und spezialisierten Sicherheitssystemen schreitet auch die Professionalisierung und Raffinesse der Hacker und Kriminellen voran. Deswegen ist es von höchster Bedeutung für den sicheren Umgang mit dem eigenen Privat- und Firmencomputer, ein Antiviren-Programm zu besitzen, das auf dem neuesten Stand ist. Hier bietet sich das Programm Kaspersky Internet Security 2016 an. Mit verschiedensten Sicherheitsmöglichkeiten und neuesten Abwehrmechanismen gegenüber Viren eignet sich die Software optimal für die Verwendung privat und in der Firma, während die Kinderschutzfunktion und andere Hilfsmittel wie zum Beispiel eine Sicherung der Passwörter, das Angebot abrunden.

Verschiedene Anwendungsmöglichkeiten

Der Hauptvorteil der Software ist natürlich das Blockieren und Eliminieren von Viren. Dieses Antiviren-System wird stets upgedatet und funktioniert auch gegen Spam-E-Mails und Bannerwerbungen. Oft sind diese Systeme sehr belastend für den Computer, Security 2016 beeinflusst die Geschwindigkeit des Computers allerdings überhaupt nicht.
Abgesehen davon deckt das Programm auch alle Arten von Pishing-Attacken ab, zum Beispiel durch gefälschte Online-Banking-Seiten. Der Passwort-Klau boomt, jedoch blockiert die Anti-Pishing-Funktion der Software einschleichende Programme, sowie auch kriminelle Programme, die Beobachtung durch die Webcam ermöglichen.
Auch der Schutz der Kinder steht bei dem Programm im Fokus. Schliesslich sind Kinder heutzutage schon seit den ersten Lebensjahren im Internet, später oft sogar mehrere Stunden pro Tag. Um dem Nachwuchs allerdings nicht ständig über die Schultern sehen zu müssen und den Kleinen etwas Privatsphäre zu geben, kann die Kinderschutzfunktion eingeschaltet werden. Sie blockt für Kinder unangebrachte Inhalte – Pornographie, Gewalt, etc. Zusätzlich können Sie Chatverläufe, etc. überwachen, eine zusätzliche Option, die nicht sein muss, aber kann. So kann für Sicherheit gesorgt werden, ohne dass Sie Ihre Kinder im Kinderzimmer belauschen müssen.
Bei den Upgrade-Versionen stehen Ihnen sogar noch mehr Optionen zur Verfügung: So können Sie zum Beispiel Ihre Mobilgeräte, wie zum Beispiel Ihr Smartphone oder auch Ihr Tablet ebenfalls mit einem speziellen Virenschutz versehen. Das ist sehr nützlich, denn immer mehr Internetkriminelle nutzen die noch sehr ungeschützten Mobiltelefone, um Daten zu erschleichen und unbemerkt Schadstoffprogramme zu installieren. Abgesehen davon können die Passwörter (sicher) gespeichert werden, was Ihnen zusätzlichen Aufwand erspart, und sie auch davon abhält, ein Generalpasswort zu nutzen(das für Hacker relativ leicht zu knacken ist, wenn überall dasselbe Passwort benutzt wird).

Preise und Anforderungen an den Computer

Preislich bewegt sich die Software im guten Mittelfeld. Das Basic-Paket ist für 29,95 € zu haben, während die Upgrade-Version ab 39,95 € erhältlich ist. Die Version für mehrere Computer gibt es bereits für 49,95 €.
Das Programm ist für Windows 10, 8, 7, XP und Vista geeignet und benötigt für die Installation eine Internetverbindung sowie zumindest einen Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM). Das Produkt wurde von der Computerfachzeitschrift Chip mit der Schulnote „Sehr gut“ bewertet. Die Computer Bild und das PC Magazin kürten das Programm sogar als Testsieger. Insgesamt ist das Produkt ein All-In-One Schutzprogramm für den eigenen Computer und alle technischen Geräte mit Internetverbindung im eigenen Haushalt und für technisch versierte Menschen genauso empfehlenswert wie für Computer-Laien und Anfänger.

12Mrz/14

Intel: Neue Broadwell-CPUs kommen noch vor Weihnachten in den Handel

intel_Broadwell_CPUs
Die Einführung von Intels neuer Prozessorgeneration “Broadwell” steht offenbar unmittelbar bevor. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters ließ CEO Brian Krzanich verlauten, dass die 14 nm-CPU rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ausgeliefert werden kann. Der Produktionsstart soll Anfang Juli erfolgen. Gegen Ende des Jahres 2013 hatten die Verantwortlichen überraschend angekündigt, die Massenproduktion wegen Problemen in der Herstellung verschieben zu müssen.

Die Broadwell-Y-Version ist für mobile Geräte wie Tablets und Ultrabooks gedacht. Der Desktop-Prozessor Broadwell-H geht frühestens ab März 2015 in Produktion und wird etwa Mitte Mai ausgeliefert. Dies bedeutet, dass die gerade vorgestellten Haswell-Refresh-CPUs wie der Core i7 4790 ein Jahr lang aktuell bleiben. Ähnlich wie die letzten Prozessor-Generationen sollen die neuen Broadwell-CPUs eine erhöhte Leistung bieten. Durch moderne Stromspar-Techniken und die 14-Nanometer-Architektur werden die CPUs jedoch um 30 Prozent energieeffizienter sein.

Für die Aktionäre von Intel ist diese Meldung ein Grund zur Freude. Auf der anderen Seite wird durch die verspätete Einführung das wichtige “Back To School”-Geschäft verpasst. Mit diesem Begriff wird die Zeit zwischen Juli und Oktober bezeichnet, in der Schüler und Studenten vor dem neuen Semester einen neuen Rechner kaufen. Obwohl Krzanich nicht gänzlich ausschließt, dass die Geräte im August in den Läden stehen, räumt er ein, dass dies eine “sehr harte” Aufgabe wird.

Nach einem Artikel auf der bekannten Technologie-Webseite “ZDnet” sollen die High-End-Varianten des Broadwell eine aufgewertete Version von Intels Grafikchip “Iris Pro” enthalten. Dieser soll unbestätigten Berichten zufolge 80 Prozent mehr Leistung bieten als die in den aktuellen Haswell-CPUs verbauten Prozessoren.

Das taiwanesische Magazin “Digitimes” berichtet unterdessen, die verspätete Vorstellung des Broadwell habe keine technischen Gründe. Vielmehr sähen die PC-Hersteller keine Veranlassung, neue Geräte mit minimalen Verbesserungen auf den Markt zu bringen. Einige Branchenkenner spekulieren, dass es tatsächlich Probleme bei der Fertigung geben könnte. In diesem Fall würde sich auch die Einführung der Atom-Chips “Denverton” (Server), “Moorefield” (Smartphones) und “Cherry Trail” (Tablets) verzögern. Intel ist bemüht, im stark wachsenden Mobilmarkt Fuss zu fassen. Der PC-Markt, einst eine Domäne der Amerikaner, verzeichnet seit Jahren sinkende Verkaufszahlen und wird in Zukunft nur noch eine geringe Rolle spielen.

Seit 2007 orientiert sich Intel bei der Entwicklung neuer Prozessoren an dem sogenannten “Tick-Tock”-Modell. Dabei wird die jeweils aktuelle CPU-Architektur geschrumpft (“Tick”), um anschließend eine neue Architektur zu entwickeln (“Tock”). Die Planungen sehen vor, das alle 12 Monate eine neue Generation eingeführt wird. Da die ersten Haswells im vergangenen Juni auf den Markt kamen, müssten zur Jahresmitte Core-i-5000-Prozessoren und Serie-9-Chipsätze (“Wildcat Point”) erscheinen. Ob Intel diesen Zeitrahmen einhalten kann, ist jedoch unklar.

13Feb/14

Surface Pro 3: Der neue Alleskönner von Microsoft

Surface Pro 3
Der US-Softwareriese Microsoft hat vor wenigen Tagen ein Gerät vorgestellt, das nach dem Willen der Verantwortlichen den Laptop ersetzen soll. Der für die Entwicklung zuständige Manager Panos Panay sagte vor der versammelten Fachpresse, der Konflikt zwischen Tablet und Notebook sei mit dem “Surface Pro 3” gelöst.

Statt 16:9 nun 3:2

Das Surface Pro 3 verfügt über ein 12-Zoll-Display mit einer Auflösung von 2160 x 1440 Bildpunkten. Die 3:2-Dimensionierung kommt Usern entgegen, die das Gerät hauptsächlich für Business-Anwendungen nutzen. Im Unterschied zu den bisherigen Surface-Modellen, die mit einer Full-HD-Auflösung aufwarten, eignet sich das neue Flaggschiff nur bedingt zum Abspielen von Videos. Der Grund: Praktisch alle aktuellen Filme und Fernsehserien verwenden ein Seitenverhältnis von 16:9 oder 4:3.

Die Lautsprecherboxen sind beim Surface Pro 3 am Rand des Displays untergebracht. Ob dies für einen besseren Sound sorgt, bleibt offen. Sicher ist dagegen, dass die Kapazität des Akkus um 20 Prozent erhöht wurde. Das eigentliche Prunkstück des Surface Pro 3 ist Panay zufolge die aktive Kühlung, die so leise sein soll wie eine passive.

Auf Webseiten wie Heise und Zdnet ist außerdem zu lesen, dass der Aufstellwinkel des Ständers nun stufenlos einstellbar sein soll. Als Zubehör gibt es wie beim Surface 2 ein anklippbares Type Cover mit Touchpad und Tastatur. Nach dem Andocken kann das Cover magnetisch am unteren Displayrand befestigt werden.

Überraschend war, dass Panay nicht das von vielen erwartete “Surface Mini” präsentierte. Die Miniaturausgabe soll mit einem 7- oder 8-Zoll-Bildschirm ausgestattet sein. Der Entwicklungschef betonte jedoch, dass das Konzept noch nicht aufgegeben worden sei. Offenbar will man abwarten, wie die Markteinführung des Surface Pro 3 verläuft.

Ab Ende August wird das Surface Pro 3 in insgesamt 27 Ländern erhältlich sein. In der Schweiz beginnen die Preise bei 899 Franken. Während die günstigste Variante mit vier Gbyte RAM und 64 Gbyte Flash-Speicher auskommen muss, bietet das Spitzenmodell 8 GB Arbeitsspeicher und 512 GB Flashspeicher.

Bringt das Surface Pro 3 die Wende für Microsoft?

Das Surface Pro 3 soll die ersehnte Wende im bisher eher durchwachsenen Tabletgeschäft bringen. Ob das Gerät wirklich den Laptop ersetzen kann, wie Panay vollmundig versprach, ist jedoch fraglich. Schon bei der Vorstellung des Vorgängers “Surface Pro 2” wurde dasselbe Versprechen gegeben, die Verkaufszahlen blieben aber weit hinter den Erwartungen der Amerikaner zurück.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Microsoft mit den Surface-Geräten bislang einen Verlust von rund 300 Millionen Dollar eingefahren hat. Branchenkenner spekulieren darüber, ob dieses Debakel durch ein übertriebenes Werbebudget oder zu hohe Produktionskosten zustande kam. Fakt ist: In den Lagern stapeln sich unverkaufte Surface-RT-Rechner, die zusammen einen Wert von 900 Millionen Dollar haben.