Category Archives: Energie

20Sep/14

Heizöltanks von Cemo: Ölgeruchsdicht und formstabil

Heizoeltanks_Cemo

Ölheizungen sind in Deutschland in mehr als 6 Millionen Häusern vorhanden. Obgleich es inzwischen viele andere Formen des Heizens gibt, haben derartige Systeme nach wie vor ihre Daseinsberechtigung. Moderne Ölheizungen arbeiten ressourcenschonend und sparsam, was längst nicht bei allen Heizsystemen der Fall ist. Zudem benötigen sie keine Infrastruktur wie Gasheizungsanlagen (Leitungen und Anschlüsse) oder Solaranlagen, deren Wechselrichter deutlich weniger robust sind als die Siliziumpaneele.

Dennoch gibt es ein Manko, das so manchem Ölheizungs-Eigner ein Dorn im Auge ist: Die Rede ist von dem Geruch, den viele Heizöltanks verbreiten. Vor allem in den Wintermonaten, in denen Heizöl benötigt wird, verbreitet sich der Geruch im gesamten Keller und steigt unter Umständen sogar bis ins Erdgeschoss hinauf. In manchen Fällen ist die Geruchsbelästigung so intensiv, dass man sich scheut, Freunde und Bekannte zu sich nach Hause einzuladen. Um Abhilfe zu schaffen, hat man keine andere Wahl, als mehrmals täglich den Heizungskeller zu lüften. Dies aber kann jemand, der berufstätig ist und sich tagsüber nicht im Haus aufhält, kaum bewerkstelligen.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten Heizöltanks voncemo. Die Tanks werden aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) hergestellt, einem Material, das sich durch eine besondere Widerstandsfähigkeit und eine hohe Wärmeleitfähigkeit auszeichnet, die 200-mal niedriger als bei handelsüblichem Stahl ist. Die Wärme bleibt so wesentlich länger gespeichert und steht dann zur Verfügung, wenn sie benötigt wird. Vor allem aber sind GFK-Heizöltanks formstabil und vollkommen ölgeruchsdicht, was gerade in Häusern ohne Kellertür einen enormen Vorteil darstellt.

Die “GT”-Baureihe verfügt über eine Zulassung für das Aufstellen in hochwassergefährdeten Gebieten. Diese Lizenz wird nur an Hersteller vergeben, deren Produkte einen besonders hohen Qualitätsstandard erreichen. Die doppelwandige “DWT”-Baureihe darf in Wasserschutzgebieten ohne Auffangwanne aufgestellt werden. Auf alle Heizöltanks gewährt Cemo eine Garantie von 35 Jahren. Weiterführende Informationen, Preislisten und ein Überblick über die bewegte Firmengeschichte von Cemo finden sich auf der Webseite cemo.de.

07Apr/14

Warum dem Gleichstrom die Zukunft gehört

Gleichstrom
In der konservativen Welt der Energieversorger vollzieht sich eine kleine Revolution. Der Wechselstrom, seit über 100 Jahren die dominierende elektrische Energieform, steht vor dem Aus. Bereits im Jahr 2012 gelang es Ingenieuren des Eletronikkonzerns ABB, den weltweit ersten Leistungsschalter für die Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) zu entwickeln. Der Schalter kombiniert Leistungselektronik mit einer hyperschnellen Mechanik: In fünf Millisekunden kann der anliegende Gleichstrom unterbrochen werden. Dies entspricht der Leistung eines Großkraftwerks. In den Medien fand diese Nachricht kaum Beachtung, doch für die Stromversorgung Europas könnten sich daraus dramatische Konsequenzen ergeben – im positiven Sinne.

Die meisten der heute verwendeten Haushalts- und Elektronikgeräte benötigen Gleichstrom. Die Kraftwerke produzieren jedoch Wechselstrom, der auf umständliche Weise umgewandelt werden muss. An diesem Prinzip hat sich seit fast 120 Jahren nichts geändert. Mit einem Gleichstromnetz liessen sich rund zehn Prozent Energie einsparen. Dies hätte bedeutende Auswirkungen auf den Energiemix vieler Staaten und könnte sogar bewirken, dass die mit hohen Risiken behaftete Kernkraft endgültig zu Grabe getragen wird.

Endlich keine Netzteile mehr

Eine Gleichstromversorgung von Gebäuden würde die ungeliebten Netzteile überflüssig machen, die den Strom aus der Steckdose in Wechselspannung transformieren. Dadurch würde sich auch im Bereich des Industriedesigns einiges ändern. Viele Geräte könnten flacher und schmaler dimensioniert werden, und das Gewicht würde sich merklich verringern. Ein klobiger Desktop-Computer etwa könnte so zu einem kompakten Gerät werden, das nur unwesentlich größer ist als ein Laptop. Um eine Spielzeugeisenbahn von Fleischmann oder Roco zu betreiben, wäre kein platzraubender Transformator mehr nötig. Ein weiterer Vorteil: Der durch die Lüfter verursachte Geräuschpegel könnte stark gemindert werden.

Gleichstrom aus der Steckdose: Eigentlich ein alter Hut

Bis 1890 existierten Wechsel- und Gleichstrom nebeneinander. Dies änderte sich, als zwei Ingenieure einen Wechselstromtransformator konstruierten, der jede gewünschte Spannung erzeugen konnte. Die damals erhältlichen Glühbirnen und Motoren arbeiteten größtenteils mit Wechselstrom. Damit war das vorläufige Ende des Gleichstroms besiegelt.

Inzwischen hat sich die Welt jedoch gewandelt: Viele neue Technologien benötigen Gleichstrom, um zu funktionieren. Elektroautos werden innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahrzehnte den Verbrennungsmotor vom Markt verdrängen – dies räumen sogar Vertreter der Autolobby ein. Um die Akkus der E-Autos aufladen zu können, ist eine flächendeckende Versorgung mit Gleichstrom erforderlich. Das Interesse für Elektromobile wächst von Jahr zu Jahr: Modelle wie der Tesla S und der Opel Ampera sind trotz der geringen Dichte an Ladestationen echte Verkaufsschlager. Die Webseiten der Händler verzeichnen so viele Aufrufe wie selten zuvor – und das, obwohl die Autos noch immer wesentlich teurer sind als Modelle mit Hybrid- oder Verbrennungsmotoren.

Wechselstrom-Transformatoren sind Energieschleudern

Kaum bekannt ist, dass es bereits seit Jahren Gleichstrom-Transformatoren gibt. Statt mit großen Spulen arbeiten die Geräte mit moderner Halbleitertechnik. Leicht, klein und verlustarm – all dies sind Eigenschaften, mit denen Wechselstrom-Trafos nicht aufwarten können. Je größer der Strombedarf, desto höher sind die Verluste durch die Abwärme. Das beste Beispiel sind Serverparks großer Unternehmen: Mit der Energie, die in Form von Wärme in die Umgebung entweicht, könnte problemlos eine Kleinstadt versorgt werden.

Nach den Vorstellungen der Forscher sollen gewerblich genutzte Gebäude künftig an ein 380-Volt-Gleichstromnetz angeschlossen werden. Damit können die Beleuchtung, die Klimasysteme und die gesamte EDV betrieben werden. Die Energieersparnis würde je nach Branche zwischen fünf und zehn Prozent betragen. Bedenkt man, dass Firmengebäude für rund 40 Prozent des Energieverbrauchs verantwortlich sind, wird klar, dass hier ein gewaltiges Einsparpotenzial liegt.