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20Sep/16
Apple-Computer im Kaufhaus

Pricing: Die Psychologie des Preises

Es gibt wohl kein Thema, mit dem in Unternehmen so zögerlich umgegangen wird wie die Preisfestsetzung. Das sogenannte „Pricing“ ist in vielen Firmen geradezu tabuisiert. Fragt man die Verantwortlichen, wie sie bei der Festsetzung der aktuellen Preise für ihre Produkte oder Dienstleistungen vorgegangen sind, erhält man die erstaunlichsten Antworten.

Oft bekommt man zu hören, die Preise hätten sich „aus dem Bauch heraus“ oder „organisch“ entwickelt. Eine weitere beliebte Antwort ist „wir orientieren uns an den Preisen der Konkurrenz“. Mit solchen Äusserungen räumen die gefragten Personen indirekt ein, dass in ihren Unternehmen kein strategischer Einsatz von Pricing-Modellen stattfindet.

Der Preis kann das Marketing dominieren

Nur wenige Unternehmer sind sich darüber im Klaren, wie wichtig das Pricing für den Markterfolg ist. Sobald man einen Bürostuhl oder eine Schale Erdbeeren mit einem Preisschild versieht, erhält der potenzielle Kunde mehr Informationen über das Produkt als mit jeder noch so aufwendigen Werbemassnahme. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Der Preis ist und bleibt die wichtigste Information vor dem Kauf. Nicht zuletzt deshalb sollte das Pricing als wichtiger Bestandteil einer jeden Marketing-Strategie verstanden werden. Missachtet man diesen Grundsatz, ist es eher unwahrscheinlich, dass man langfristig Erfolg hat. Dies trifft vor allem dann zu, wenn man es mit einer Vielzahl von Marktkonkurrenten zu tun hat – beispielsweise in der stark umkämpften IT-Branche.

Hohe Preise als Qualitätssignal

Viele Unternehmen schrecken davor zurück, für ihre Produkte oder Dienstleistungen höhere Preise zu verlangen als die Mitbewerber. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Die Verantwortlichen fürchten, dass die Kundschaft durch die gestiegenen Preise abgeschreckt wird und zur Konkurrenz abwandert. Dabei übersehen sie, dass höhere Preise von vielen Menschen als Qualitätssignal gedeutet werden. Der alte Grundsatz „was nichts kostet, ist auch nichts wert“ ist tiefer in den Kunden verankert, als man denkt.

Wer es schafft, seine Preise durchzusetzen, kann in seiner Branche die Marktführerschaft und damit auch die Preisführerschaft übernehmen. In letzter Konsequenz führt dies dazu, dass sich alle anderen Unternehmen an den Preisen des Marktführers orientieren und ihre Produkte und Dienstleistungen zu günstigeren Preisen anbieten. Hierdurch verlieren sie an Marge und damit wertvolle Ressourcen, die ihren im Marketing und bei der Entwicklung neuer Produkte fehlen.

Kaufentscheidungen laufen unbewusst ab

Beratungsunternehmen wie Homburg & Partner weisen ihre Klienten immer wieder darauf hin, dass Kaufprozesse – so wie andere komplexe Entscheidungen – unbewusst ablaufen. Anders formuliert: Der Kunde weiss im Grunde nicht, wie viel ihm ein Produkt wirklich wert ist. Bei der Entscheidung für oder gegen den Kauf spielen in erster Linie Gefühle und Emotionen eine Rolle, die durch gezieltes Marketing in der gewünschten Weise beeinflusst werden können.

Übersehen wird vielfach auch, dass Kunden eine Tendenz dazu haben, sich vom Durchschnitt zu lösen und Produkte zu kaufen, die optisch attraktiv sind. Je älter die Zielgruppe, desto stärker greift dieses Prinzip. Das Verlangen nach Schönem ist zweifellos einer der Gründe, warum Apple seit mehr als 10 Jahren jedes Produkt erfolgreich auf dem Markt platziert und inzwischen über Barreserven von über 100 Milliarden US-Dollar verfügt. Mit rationalen Argumenten lässt sich jedenfalls kaum begründen, warum jemand 800 Dollar für ein Mobiltelefon zahlen sollte, das nicht mehr Funktionen bietet als ein Konkurrenzmodell für 400 Dollar.

03Jun/15

Aktuelle Entwicklungen in der Suchmaschinenoptimierung

Das Internet hat sich in den vergangenen Jahren stärker verändert, als es viele Beobachter für möglich gehalten hätten. Dies gilt vor allem für Suchmaschinen wie Google und Yahoo, die heute zu fast jedem Themenbereich Ergebnisse liefern. In gleicher Weise hat sich auch eine Disziplin verändert, die darauf abzielt, Webseiten zu einer möglichst hohen Position in den Trefferlisten zu verhelfen: die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Im Folgenden fassen wir einige aktuelle Entwicklungen in dieser noch jungen Branche zusammen.

Qualität wird wieder wichtiger

Über viele Jahre lag der Fokus bei der Suchmaschinenoptimierung darauf, keywordreiche Inhalte bereitzustellen. Dies führte letztlich dazu, dass viele Webseiten mit Schlüsselwörtern überfrachtet und für menschliche Besucher kaum lesbar waren. Inzwischen hat sich jedoch die Einsicht durchgesetzt, dass Internetpräsenzen in erster Linie für Menschen und nicht für die Suchmaschinen gedacht sind. Wer heute eine erfolgreiche Webseite betreiben will, muss seinen Lesern nützliche Informationen in komprimierter Form anbieten, ohne es mit der Verwendung von Keywords zu übertreiben.

Als besonders wirkungsvoll hat sich das Einbinden von sogenannten LSI (Latent Semantic Indexing)-Keywords erwiesen. Hierbei handelt es sich um Suchbegriffe, die mit dem Hauptkeyword in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen. Ein Beispiel wäre eine Webseite eines Bauunternehmens, auf der Begriffe wie „Gebäude“, „Kran“ und „Bagger“ auftauchen.

Business Intelligence Tools sind auf dem Vormarsch

Eine der grössten Herausforderungen, denen sich die SEO derzeit gegenübersieht, ist der Umgang mit Big Data. Häufig fehlt es den Suchmaschinenoptimierern an Informationen, anhand derer sich die Effizienz von SEO-Massnahmen messen lässt. Dazu gehören unter anderem Traffic-Daten, die durch automatisierte Suchbots („Crawler“) gewonnen werden, aber auch Offpage Marketing-Statisiken und Content Investments. Künftig wird viel davon abhängen, ob es den Dienstleistern gelingt, Business Intelligence (BI)-Tools in ihren Workflow zu implementieren, um Daten noch gezielter sammeln und auswerten zu können.

Google: Vom Vermittler zum Werberiesen

Die Funktion von Google, der mit Abstand bedeutendsten Suchmaschine, geht inzwischen weit über die eines blossen Vermittlers hinaus. Bei bestimmten Suchanfragen werden mittlerweile direkt in den Trefferlisten Lösungen und Antworten bereitgestellt. Hierdurch ergibt sich das Problem, dass die User nicht mehr auf die organischen Suchergebnisse klicken, die zu den Webseiten von Unternehmen führen. Es lässt sich nicht leugnen: Google nimmt längst eine Führungsrolle im Bereich des Keyword Advertisings ein. Als Konsequenz sind Unternehmen dazu gezwungen, ihre SEO-Strategien zu überdenken.

Offenbar richten sich die Bemühungen bei Google darauf, den Fokus auf die Bereitstellung von Serviceleistungen – zum Beispiel die Vermittlung von Taxifahrten – zu legen. Wie unlängst bekannt wurde, plant Google ein Konkurrenzangebot zu dem umstrittenen Fahrdienst „Uber“. Es wird vermutet, dass das Projekt im Zusammenhang mit den führerlosen Elektroautos stehen könnte, die der amerikanische Konzern seit Mitte 2014 testet. Sollte das selbstfahrende Taxi tatsächlich zur Marktreife gelangen, hätten Taxiunternehmen in den Suchmaschinen künftig einen schweren Stand.

Um mit den oben aufgezeigten Entwicklungen Schritt zu halten, sollten Unternehmen sich an SEO-Dienstleister wenden, die in der Lage sind, sich an die veränderte Internetlandschaft anzupassen. Ein Anbieter, der seine Kompetenz über Jahre immer wieder unter Beweis gestellt hat, ist MIK aus Zürich. Das Leistungsangebot der Webagentur umfasst sowohl klassische SEO-Kampagnen als auch Social Media Marketing, Webdesign und vieles mehr. Wenn es um Suchmaschinenoptimierung im Raum Zürich geht, ist MIK eine der ersten Adressen.

16Dez/14

Kaspersky Total Security Multi-Device: Die ultimative Sicherheitslösung

Die Gefahren, denen sich Internetnutzer täglich aussetzen, sind äußerst vielfältig. An beinahe jeder Ecke lauern Viren, Malware-Programme, Trojaner und andere Schadsoftware. Selbst das einstmals als sicher geltende Online-Banking ist inzwischen nicht mehr ohne Risiko, da Kriminelle auch in diesem Bereich Mittel und Wege gefunden haben, an die Daten der Nutzer zu gelangen.

Eine häufig angewandte Methode ist das Anzapfen der Webcam, die in den meisten aktuellen Endgeräten bereits beim Kauf installiert ist. Herumliegende Bankunterlagen werden einfach abfotografiert, sodass der Datendieb beim Herausfinden der Zugangscodes leichtes Spiel hat. Hier setzt die Sicherheitslösung ”Total Security – Multi-Device” von Kaspersky an: Die neue Version der beliebten Security-Software ist imstande, Webcam-Spionen und anderen Schnüfflern den Zugang zum Rechner zu verwehren.

Wegweisende “Safe Money”-Technologie

Die einzigartige “Safe Money”-Technologie schafft Sicherheit beim Online-Shopping und sorgt dafür, dass sämtliche Transaktionen unterhalb einer zusätzlichen Schutzschicht ablaufen. Das System öffnet Webseiten in einem speziellen Sicherheitsmodus, damit Passwörter, Kreditkartennummern und andere persönliche Daten nicht von Kriminellen abgegriffen werden können. Auch in der heutigen Zeit verfügen längst nicht alle Online-Shops über sichere Verschlüsselungssysteme, sodass man gut beraten ist, sich eine Security-Software wie “Total Security – Multi-Device” zuzulegen.

Umfassende Sicherheit für alle Endgeräte

Die digitale Identität, die für Netzuser immer wichtiger wird, lässt sich mithilfe von “Kaspersky Total Security – Multi-Device“ wirkungsvoll schützen. Der eigene Rechner enthält weitaus mehr persönliche Dateien, als man denkt: Neben MP3-Songs und Grafiken befinden sich oft Hunderte oder gar Tausende von Privatfotos und -videos im Langzeitspeicher. Die Sicherheitslösung von Kaspersky errichtet eine virtuelle Mauer, die für Cyber-Kriminelle praktisch unüberwindbar ist.

Käufer der Sicherheitssuite von Kaspersky können mit nur einer Lizenz mehrere Endgeräte gegen Angriffe aus dem Internet schützen. Bei Bedarf kann der Schutz jederzeit auf ein anderes Gerät übertragen werden – zum Beispiel dann, wenn man sein altes Smartphone ausmustern und durch ein neues ersetzen möchte.