05Nov/14
Android_50

Google beginnt mit dem Rollout von Android 5.0

Android_50

Es ist soweit: Anfang der Woche gab Google den Startschuss für Android 5.0. Die neue Version des beliebten Betriebssystems, die auf den einprägsamen Namen “Lollipop” getauft wurde, wird in Kürze auf den ersten Geräten verfügbar sein. Der Quellcode wurde bereits dem Android Open Source Project (AOSP) hinzugefügt. Im Netz wurden Factory-Images bereitsgestellt, mit denen sich die Nexus-Geräte Volantis (Nexus 9) und Fugu (Nexus Player) manuell upgraden lassen. Für die Geräte Nexus 4 (Occam), Nexus 5 (Hammerhead), Nexus 10 (Mantaray) sowie für die Nexus 7-Versionen Nakasi, Nakasig, Razor und Razorg sollen die Systemabbilder ebenfalls bald freigegeben werden.

Zur Installation der Factory-Images müssen der USB-Debug-Modus aktiviert und die Komponenten “fastboot” und “adb” aus dem Android-SDK installiert werden. Ferner wird für den Zugriff auf das Tablet oder Smartphone ein ADB-Treiber benötigt. Anders als beim OTA-Update, das über die Geräteeinstellungen vorgenommen wird, werden beim Aufspielen der Factory-Images alle Einstellungen und Daten gelöscht. Das Gerät wird in den Werkszustand zurückversetzt und verhält sich so, als ob man es gerade erst aus der Verpackung genommen hätte.

Neue Benutzeroberfläche

Zusammen mit der neuen Android-Version wird die neue Benutzeroberfläche “Material Design” eingeführt. Diese soll auch für Webanwendungen genutzt werden können und die Möglichkeit bieten, einzelne Elemente durch Schatten hervorzuheben und die Größe anzupassen. Beim Wechsel zwischen Anzeigen soll es außerdem zusätzliche Animationen geben. Weitere wichtige Neuerungen sind ein “Bitte nicht stören”-Modus, ein verbesserter Sperrbildschirm, ein Energiesparmodus, ein Diebstahlschutz und Pop-up-Benachrichtigungen außerhalb der Statusleiste. Mit der neuen Smart Lock-Funktion kann der User sein Gerät nun auch per NFC und Bluetooth entsperren. Die aktuelle Dalvik-Software wird durch die Laufzeitumgebung Android Runtime (ART) ersetzt.

HTC: Updates erscheinen noch vor Februar 2015

Nahezu alle wichtigen Hersteller von Android-Geräten haben angekündigt, ihre Tablets und Smartphones zeitnah mit dem neuen System auszustatten. HTC verkündete, die weltweite Auslieferung für das M7 und das M8 innerhalb von 90 Tagen nach dem Erhalt der finalen Software starten zu wollen. Motorola, Sony, Samsung und LG äußerten sich in ähnlicher Weise, sodass damit zu rechnen ist, dass spätestens bis zu Beginn des Frühjahres jeder der Hersteller Android 5.0-Geräte im Angebot hat.

LG will die neue Version vorerst nur für das aktuelle Smartphone-Flagschiff G3 anbieten, später sollen auch G2-Besitzer in den Genuß von Android 5.0 kommen. Samsung wird wohl sämtliche aktuellen Modelle aktualisieren, unter Umständen sogar die Vorjahresmodelle Galaxy Note 3 und Galaxy S4. Motorola plant ein Update für das Moto E sowie die Modelle Moto G und Moto X. Sony wird voraussichtlich die gesamte Xperia-Z-Serie upgraden.

04Nov/14
Windows 8

Microsoft nimmt Windows 8 vom Markt

Die Halbwertzeit von Microsoft-Betriebssystemen wird immer kürzer: Nur zwei Jahre nach dem Erscheinen hat der weltgrößte Softwarehersteller Windows 8 vom Markt genommen. Damit schließt sich Microsoft einem Trend an, der vom Erzrivalen Apple begründet wurde. Durch schnelle Updates werden die Kunden an den Hersteller gebunden und mit Neuerungen gelockt, die das Arbeiten noch einfacher machen sollen.

Auch Windows 7 verschwand zum 31. Oktober 2014 aus den Regalen der Computerhändler. Der wenig geliebte Nachfolger des Klassikers Windows XP hatte sich nie wirklich durchsetzen können – wohl auch deswegen, weil es die Redmonder wieder einmal nicht geschafft hatten, die noch immer zahlreich vorhandenen Sicherheitslücken zu schließen. Windows 8 weist zwar einige zusätzliche Sicherheitsfeatures auf – die Änderungen an der Nutzeroberfläche und der neue App-Store bergen jedoch neue Gefahren, die von Hackern gerne und häufig genutzt werden.

Die Windows 8-Nachfolger bringen nur wenige Neuerungen

Ob sich der Negativtrend im Hinblick auf die Nutzerakzeptanz abschwächen oder gar umkehren wird, darf bezweifelt werden: Die Nachfolgesysteme Windows 8.1 und Windows 10, das sich noch in der Entwicklungsphase befindet, können mit nur wenigen Neuerungen aufwarten. In früheren Zeiten wären kleinere Erweiterungen wohl in Form von Service-Packs zur Verfügung gestellt worden. Bei Windows XP gab es deren drei, bevor der Support für das erfolgreiche Betriebssystem im April 2014 endgültig eingestellt wurde.

Im Gegensatz zu Windows 8, das gegenüber anderen Betriebssystemen immer mehr an Boden verliert, wuchs die Beliebtheit von Windows XP mit jedem Jahr um mehrere Prozentpunkte an. Noch zwölf Monate vor dem Supportende lag der Marktanteil bei erstaunlichen 38 Prozent. Windows 8 bringt es dagegen nur auf magere 12,3 Prozent und hat im Laufe der vergangenen Monate sogar Marktanteile an den Vorgänger Windows 7 verloren. Dies ergab eine Umfrage des Online-Marktforschungsinstitutes Net Applications.

Für Firmen steht Windows 7 bereits auf dem Abstellgleis

Firmen, die Windows 7 auf ihren Rechnern nutzen, werden sich kurzfristig eine Alternative suchen müssen. Microsoft hat angekündigt, den grundlegenden Support für dieses System zum 13. Januar 2015 auslaufen zu lassen. Zwar gibt es bis zum Januar 2020 noch den erweiterten Support, dieser schließt aber keine kostenlosen Sicherheits-Fixes mehr ein. Auch Funktionswünsche auf Kundenzuruf wird es ab Januar des kommenden Jahres nicht mehr geben. Microsoft wird sich in Zukunft darauf beschränken, selbst entdeckte Sicherheitsmängel zu schließen.

Wann der Support für Windows 8 auslaufen wird, steht derzeit noch nicht fest. Es ist jedoch zu erwarten, dass Unternehmen im Zweifelsfall lieber auf den Marktstart des Nachfolgers Windows 10 warten werden, der für die zweite Jahreshälfte 2015 geplant ist. Die Entwickler-Version ist schon jetzt frei verfügbar. Da es sich hierbei um eine Vorversion handelt, wird jedoch davon abgeraten, diese auf einem Produktivsystem einzusetzen.

26Okt/14
paletten1

Paletten- und Palettendurchlaufregale

paletten1Europaletten eigen sich hervorragend um Güter praktisch und platzsparend zu lagern und somit Lagerkosten und Aufwand zu mindern. Aber auch die Europalette selbst muss effektiv und schnell eingelagert werden können, hierzu stellt das Pallettenregal eine optimale Lösung dar. Palettenregale sind nicht umsonst mit die meist benutzten Regaltypen in Lagereinrichtungen. Durch eine ausgefeilte Bauweise wird mit einem Minimum an Material eine maximale Belastbarkeit und Robustheit erzielt. Da in der Regel ein enormes Gewicht auf das Regal einwirkt, ist die Tragkraft ein besonders wichtiger Punkt.

Aber auch bei optimaler Bauweise ist kein Material für die Ewigkeit gemacht. Durch die stetige Belastung können Mängel entstehen, die nach längerer Zeit die Sicherheit gefährden. Um dies zu verhindern, sind regelmäßige Regalprüfungen erforderlich in dem diese Mängel ausfindig und behoben werden müssen.

Der Aufbau der Regale ist Modular, sodass die Erstellung individueller Lösungen kein Problem darstellt. Auch eine Umpositionierung ist damit jederzeit möglich.

Bei einem hohen Warenumschlag ist es erforderlich das die Güter schnell wieder zur Verfügung stehen und schnell umgeladen werden können. Für diesen Zweck wurde eine spezielle Form des Palettenregals entwickelt, das Palettendurchlaufregal. Bei diesem Regaltyp können die Paletten durch Kunststoff- oder Metallröllchen einfach und komfortabel transportiert werden. Hierbei gibt es zahlreiche Module um die das Durchlaufregal erweitert werden kann, wie Beispielsweise ein Modul um die Paletten über mehrere Ebenen zu transportieren.

paletten2 Für den Transport muss nicht immer eigene Energie aufgewendet werden, so kann man auch die Schwerkraft für sich arbeiten lassen und die Paletten mit einem leichten Gefälle problemlos fortbewegen. Damit die Geschwindigkeit nicht zu hoch wird, können zusätzlich Bremsrollen integriert werden.

26Okt/14
B244581_strFNPicture1

Einsatz von Dichtkissen

B244581_strFNPicture1Der Sinkkastenschnellverschluss oder auch Dichtkissen genannt ist ein Rohrabsperrgerät und kann mit Luft oder Flüssigkeit befüllt werden. Unter dem Druck der einströmenden Luft oder Flüssigkeit entfaltet es sich wie ein Kissen. Es besteht in der Regel aus einem verstärkten Neoprengewebe und hat eine Lebensdauer von ca. 30 Jahren.

Das Pendant zum Dichtkissen ist die Absperrblase, mit dem Unterschied das die Absperrblase sich nicht entfaltet, sondern aus einem dehnbaren Material besteht und sich somit beim Befüllen ausdehnt. Außerdem ist dieLebensdauer mit bis zu 10 Jahren deutlich geringer, was auf die schnelle Materialermüdung zurückzuführen ist.

Wozu werden Dichtkissen und Absperrblasen verwendet?

B244581_strFNPicture2Hauptsächlich werden diese Rohrabsperrgeräte dazu verwendet Rohrleitungen temporär zu verschließen und den Durchfluss einer Flüssigkeit oder eines Gases zu verhindern. Oft werden Dichtkissen und Absperrblasen deshalb in Abwasserkanälen verwendet, weil es häufig nötig ist Kanäle zu sanieren und das immer weiter fließende Abwasser den Prozess der Sanierung behindern würde.

Zudem wird eine Absperrung bei Dichtheitsprüfungen vorgenommen. Eine Dichtheitsprüfung muss in bestimmten Intervallen vorgenommen werden, damit keine Abwässer oder gar Chemikalien durch eine undichte Rohrleitung in die Umwelt gelangen.

Dabei wird ein Kanalabschnitt inkl. der Muffen auf Dichtigkeit geprüft, indem alle Enden des Abschnitts mit Dichtkissen oder Absperrblasen verschlossen werden und Luft in den Abschnitt gepumpt wird. Für das einführen der Luft wird ein Bypass verwendet, also ein Durchgang innerhalb des Absperrgerätes. Dort wird ebenfalls das Gerät zur Prüfung der Dichtigkeit angebracht.

Anstatt Luft, kann auch Wasser als Prüfmedium genutzt werden, jedoch wäre die Prüfung damit Kosten- und Zeitaufwändiger. Bei Wasser muss der Prüfpunkt immer die tiefere Stelle des abgesperrten Bereichs sein, da dort das Wasser den höchsten Druck entwickelt.

Neben diesen Verwendungsmöglichkeiten können Dichtkissen auch noch für Kanalinspektionen, Schachtprüfungen oder Kanalreinigungen eingesetzt werden.

25Sep/14

Online einkaufen – ohne Versand geht es nicht

Der Online Versandhandel blüht und immer mehr Menschen kaufen von Zuhause aus ein. Sie sparen sich damit Wege und Zeit. Für eine Branche ist dies ein Geschäft, das die Kassen klingeln lässt, aber auch nach Erweiterungen verlangt – der Transport. Um das Bestellte auch erhalten zu können, muss es transportiert werden und es gibt nur wenige Anbieter, die ein entsprechendes Netzwerk zur Verfügung haben, das diese Mengen an Paketen überhaupt bewältigen kann.

Die Post Top 1 beim Versandhandel

Obwohl viele private Kurierdienste das Geschäft mit dem Paket bereits für sich entdeckt haben und heftig bei der Verteilung von Waren, die im E-Commerce gekauft wurden, mitmischen, ist die Post nach wie vor die Nummer eins bei der Zustellung von Paketen bis 30 Kilogramm. Vor allem für Privathaushalte ist die Post ein angenehmerer Partner, da durch die vielen Postämter ein hinterlegtes Paket einfacher abgeholt werden kann. Das ist auch der wichtigste Grund, warum private Anbieter lieber Firmenkunden beliefern, denn da sind Leeranfahrten zu den Geschäftszeiten minimal. Zudem haben die meisten privaten Kurierdienste oder Transportunternehmen meist nur ein Sortierzentrum pro Ballungsort, somit ist der Weg zum hinterlegten Paket manchmal recht weit.

Mehrwert mit YellowCube und neuen Sortieranlagen

Zu der erst Ende Mai diesen Jahres in Betrieb genommenen Logistik-Lösung YellowCube, die vor allem für E-Commerce Anbieter ein Komplettangebot vom Bestellvorgang bis zur Verpackung und Retourenverwaltung parat hält, hat die Post nun die Aufrüstung der Paketzentren aufgenommen, damit noch mehr Pakete täglich verarbeitet werden können. Allein in Härkingen konnten bisher bis zu 20‘000 Pakete in der Stunde sortiert werden. Jetzt ist die Menge noch um 5‘000 Pakete erhöht worden. Auch in Frauenfeld und Daillens wurden die Kapazitäten erhöht, um vor allem das nahende Weihnachtsgeschäft bewältigen zu können.

Das Paket als Standard

Um eine große Menge an Paketen sortieren und befördern zu können, gibt es jedoch eine kleine Einschränkung und die betrifft die Größe der Pakete. Mit Sortiermaschinen kann man kein Sperrgut sortieren, somit befördert die Post Pakete bis 30 Kilogramm und mit den Abmessungen von 100x60x60cm, bzw. mit einer Länge von 250cm oder einem Gurtmaß von insgesamt maximal 400cm. Bei einem Gurtmaß werden die Längen alle zusammengezählt. Das Gewicht ist dafür ausgerichtet, dass es von einer Person gehoben und getragen werden kann. Deswegen ist die Post der perfekte Partner für Kleinsendungen an Privathaushalte und kann in diesem Segment kaum überboten werden.

20Sep/14
Heizoeltanks_Cemo

Heizöltanks von Cemo: Ölgeruchsdicht und formstabil

Heizoeltanks_Cemo

Ölheizungen sind in Deutschland in mehr als 6 Millionen Häusern vorhanden. Obgleich es inzwischen viele andere Formen des Heizens gibt, haben derartige Systeme nach wie vor ihre Daseinsberechtigung. Moderne Ölheizungen arbeiten ressourcenschonend und sparsam, was längst nicht bei allen Heizsystemen der Fall ist. Zudem benötigen sie keine Infrastruktur wie Gasheizungsanlagen (Leitungen und Anschlüsse) oder Solaranlagen, deren Wechselrichter deutlich weniger robust sind als die Siliziumpaneele.

Dennoch gibt es ein Manko, das so manchem Ölheizungs-Eigner ein Dorn im Auge ist: Die Rede ist von dem Geruch, den viele Heizöltanks verbreiten. Vor allem in den Wintermonaten, in denen Heizöl benötigt wird, verbreitet sich der Geruch im gesamten Keller und steigt unter Umständen sogar bis ins Erdgeschoss hinauf. In manchen Fällen ist die Geruchsbelästigung so intensiv, dass man sich scheut, Freunde und Bekannte zu sich nach Hause einzuladen. Um Abhilfe zu schaffen, hat man keine andere Wahl, als mehrmals täglich den Heizungskeller zu lüften. Dies aber kann jemand, der berufstätig ist und sich tagsüber nicht im Haus aufhält, kaum bewerkstelligen.

Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten Heizöltanks voncemo. Die Tanks werden aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) hergestellt, einem Material, das sich durch eine besondere Widerstandsfähigkeit und eine hohe Wärmeleitfähigkeit auszeichnet, die 200-mal niedriger als bei handelsüblichem Stahl ist. Die Wärme bleibt so wesentlich länger gespeichert und steht dann zur Verfügung, wenn sie benötigt wird. Vor allem aber sind GFK-Heizöltanks formstabil und vollkommen ölgeruchsdicht, was gerade in Häusern ohne Kellertür einen enormen Vorteil darstellt.

Die “GT”-Baureihe verfügt über eine Zulassung für das Aufstellen in hochwassergefährdeten Gebieten. Diese Lizenz wird nur an Hersteller vergeben, deren Produkte einen besonders hohen Qualitätsstandard erreichen. Die doppelwandige “DWT”-Baureihe darf in Wasserschutzgebieten ohne Auffangwanne aufgestellt werden. Auf alle Heizöltanks gewährt Cemo eine Garantie von 35 Jahren. Weiterführende Informationen, Preislisten und ein Überblick über die bewegte Firmengeschichte von Cemo finden sich auf der Webseite cemo.de.

17Aug/14

Das E-Post Office der Post – eine bahnbrechende Lösung für überfüllte Briefkästen

In vielen Unternehmen gibt es die Tendenz zum papierlosen Büro. Man versucht so wenig Papier wie nur möglich zu produzieren. Die Post ist einen Schritt weiter gegangen und bietet dies nun den breiten Massen an. Wie? Es wird einem die Auswahl überlassen, ob man schriftliche Mitteilungen nun per E-Mail, in seinem digitalen Postkasten oder in Papierform an das Hausbrieffach geliefert haben möchte.

Eine interessante Möglichkeit vor allem für jene, die viel auf Reisen sind. Keine überfüllten Postfächer mehr, keine verpasste Termine, keine wichtige Post zu spät gelesen. Der Traum wird für so manchen wahr. Mit dem Notebook egal wo auf der Welt kann man seine Post lesen. Dies ist ein logischer Schritt in der heutigen digitalen Welt, wo man die meisten Informationen in digitaler Form erhalten kann.

Es ist jedoch nach wie vor nur eine hybride Lösung, da natürlich der normale Postweg und die Reklameverteilung nach wie vor bestehen bleibt. Nicht alle Unternehmen können innerhalb kürzester Zeit auf die neue papierlose Form umsteigen. Für manche Unternehmen bedeutet das eine enorme Umstellung. Als erstes Unternehmen, das jedoch die Zustellung in digitaler Form entweder auf die eigene E-Mail Adresse oder das digitale Postfach anbietet ist PostFinance.

Es wird dem Empfänger jedoch die Wahl überlassen. Das heißt, man muss nicht die komplette Post umstellen, vielmehr kann man sich entscheiden, welche Post physisch und welche digital ans elektronische Postfach oder an die E-Mail Adresse zugeschickt werden kann. Wenn man sich ein nachträgliches Ausdrucken von Kontoauszügen ersparen möchte, kann man sie nach wie vor postalisch an die Domiziladresse zugestellt bekommen.

Einen zusätzlichen Vorteil, den beispielsweise PostFinance anbietet, ist die Möglichkeit die komplette Korrespondenz über das E-Postfach zu regeln, falls man das E-Finance nicht verwendet. Es stehen jedem Schweizer Einwohner 5 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung, um die Korrespondenz zu empfangen und zu bearbeiten.

Mit dieser Lösung passt sich die Post an das veränderte Kommunikationsverhalten an. Die Plattform ist jedoch immer noch im Ausbau. Im nächsten Schritt möchte man die Bezahlung von Rechnungen per Mausklick ermöglichen. Jedes Unternehmen in der Schweiz, das sich an dieser innovativen Lösung beteiligen möchte, wird dabei gerne aufgenommen.

10Aug/14
Die 3-D-Technologie

Das Postauto – ein Stück Schweizer Geschichte

In kaum einem Land hat sich das Postauto im täglichen Straßenbild wie in der Schweiz verankert. Der Nachfolger der ehemaligen Postkutschen ist auch heute noch ein Bestandteil des öffentlichen Verkehrsnetzwerks und es nutzen täglich viele die Möglichkeit, mit dem Postauto zwischen Arbeitsstelle und Zuhause zu pendeln.

Obwohl es auch in anderen Ländern im Nahverkehr den Postbus noch gibt, ist es in der Schweiz insofern etwas Besonderes, als es nach wie vor die gelbe Postfarbe trägt, obwohl das Unternehmen schon seit einiger Zeit aus der Post ausgegliedert wurde. Obwohl es nun dem Personenverkehr gewidmet ist, bringt es immer noch in entlegeneren Gegenden täglich die Post.

In diesem Fahrzeug verbinden sich Tradition und Fortschritt. Als Nachfolger der Postkutsche ist das Postauto seit 1908 in Betrieb. Geblieben sind nach wie vor die Farbe und das Posthorn. Mit der Zeit hat man die Fahrzeugflotte immer dem neuesten Stand der Technik angepasst. Heute findet man in den Bussen der Postauto AG Klimaanlage, Gratis Wi-Fi und eine akustische und optische Fahrgastinformation zur Standardausstattung. Als neueste Errungenschaft sind im Kanton Aargau fünf Brennstoffzellenpostautos unterwegs.

Das Postauto ist aus dem Linienverkehr in der Schweiz nicht wegzudenken. Vor allem in den Passgebieten verbindet es die Bergdörfer mit dem Rest des Landes durch regelmäßige Linien. Aber ein Postauto kann auch gemietet werden. Es stand auch schon als Transportmittel bei Hochzeiten zur Verfügung. Es steht in vielen Gemeinden auch als Schulbus in seiner kleineren Version parat.

Es ist ein Stück Schweizer Geschichte, die auch weiterhin gepflegt wird. Bestrebungen, das Postauto in manchen Gebieten farblich anzupassen sind am Protest der Bürger gescheitert. Der Schweizer will nach wie vor sein Postauto an der Farbe und dem Posthorn erkennen. Der typische Dreiklang seiner Hupe, der aus dem Andante in Rossinis Wilhelm Tell entstammt hat sich nicht verändert und gehört einfach dazu. Als kleiner Unterschied zur Vergangenheit, als das Postauto ausschließlich aus Schweizer Produktion stammte, wurde die Flotte in den letzten 20 Jahren flächendeckend von modernen Bussen ausländischer Marken ersetzt, bei denen heute Mercedes Benz den größten Teil ausmacht.

28Jul/14
Laserschneidemaschinen

Laserschneidemaschinen von BLM: Hochtechnologie made in Italy

Laserschneidemaschinen

Das Laserschneiden ist ein thermisches Trennverfahren zum Bearbeiten von plattenförmigem Material wie Metallblechen und Holzplatten. Auch organische Materialien und dreidimensionale Körper können mittels eines Lasers präzise geschnitten werden. Das Verfahren wird vor allem dort eingesetzt, wo eine berührungslose Bearbeitung erforderlich ist. Laserschneidemaschinen sind imstande, komplexe Umrisse zu erzeugen. Die durchschnittliche Verarbeitungsgeschwindigkeit moderner Geräte liegt zwischen 10 und 100 Metern pro Minute , teilweise werden auch höhere Werte erreicht.

Die BLM Group ist einer der weltweit erfolgreichsten Hersteller von Laserschneidemaschinen für die Rohrbearbeitung. Der italienische Konzern, der weit über 500 Mitarbeiter beschäftigt, gliedert sich in mehrere Gesellschaften. Neben der Muttergesellschaft BLM SPA, die sich auf die Produktion von Umformmaschinen, Mess- und Automatisierungssystemen sowie CNC-gesteuerten Biegemaschinen konzentriert, existieren noch zwei weitere Firmen: Die ADIGE SPA ist unter anderem für die Herstellung von Rohrlaserschneidemaschinen und Entgratmaschinen zuständig, während die ADIGE-SYS SPA kombinierte Laserschneidemaschinen für Rohre und Bleche sowie laserbasierte Schneidegeräte für große Rohe produziert.

Die Lasertube-Serie: Laserschneiden in Perfektion

Technisch gesehen gehören die Maschinen von BLM zum Besten, was momentan auf dem Markt erhältlich ist. Besonders hervor sticht die Lasertube-Serie, bei der mehrere unterschiedliche Schneidverfahren in einer Maschine zusammengefasst werden. Mithilfe der patentierten Lasertube-Technologie ist es möglich, alle Arbeitsschritte, die beim Schneiden von Rohren und anderen Bauteilen anfallen, in einem Zyklus zu bewältigen. Sämtliche Verfahren für das Entgraten, Planen, Lochen und Abhebungsbearbeitungen, die bei traditionellen Maschinen nacheinander erledigt werden müssen, werden in einem Arbeitsvorgang durchgeführt.

Dank der 3-D-CAD-Programmierung lassen sich Fixkosten, die durch die Anschaffung von Schablonen, Stempeln oder Spannbacken entstehen, vollständig beseitigen. Weitere Vorteile sind das Erzielen strengerer Bearbeitungstoleranzen und die Erhöhung der Planungsfreiheit. Alle genannten Punkte machen die Maschinen der LT-Serie zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel, das Industrieunternehmen jeden Tag dabei hilft, ihre Effizienz zu steigern und Kosten zu sparen. Mit Systemen wie dem LT823D, dem LT Fiber und dem LT Jumbo wird das Laserschneiden zum Kinderspiel.

27Jul/14
Layher

Layher – der Innovationsführer im Gerüstbau

Layher

Innovationsführerschaft ist ein Begriff, den man im Wirtschaftsleben nicht allzu häufig verwendet. Dies liegt hauptsächlich daran, dass es in jeder Branche maximal einen Innovationsführer gibt. In manchen Wirtschaftszweigen gibt es sogar überhaupt kein Unternehmen, das regelmäßig durch neue und innovative Entwicklungen von sich reden macht – die Firmen kopieren einfach die Arbeit des jeweils anderen und versuchen, dabei möglichst hohe Gewinne einzufahren. Ein gutes Beispiel sind Speichersticks, die heute genau so funktionieren wie vor fünf oder zehn Jahren.

Durch Innovationen eine führende Marktposition zu erobern und langfristig ein Monopol aufzubauen, gilt in der Wirtschaft als eine riskante Strategie. Es ist ausgesprochen schwierig, Geldgeber und Aktionäre davon zu überzeugen, dass sich allein durch technologische Kompetenz ansehnliche Renditen erzielen lassen – schließlich sind dazu meist hohe Investitionen nötig. Die Zahl der Firmen, die als wirkliche Innovationsführer gelten, ist daher relativ überschaubar. Im Automobilbau sind dies im Wesentlichen BMW und Mercedes, in der IT-Branche fällt Apple diese Rolle zu.

Im Gerüstbau ist Layher der unangefochtene “Innovation Leader”, und das seit beinahe 50 Jahren. Das schwäbische Vorzeigeunternehmen hatte einen Startvorteil, der es über lange Zeit gegen Angriffe der anderen Gerüstbaufirmen schützte: Bereits in den 60er Jahren wurde das Blitz-Gerüst eingeführt, eine Erfindung des Gründer-Sohns Eberhard Layher. 1974 folgte das Allroundgerüst, das einen weiteren Meilenstein in der Firmengeschichte darstellte. Von diesen Innovationen profitiert Layher bis heute.

Layher hat mehr zu bieten als Modul- und Fahrgerüste

Schon früh entschied man, sich nicht nur auf den Markt für Gerüste und Leitern zu beschränken, sondern die geschäftlichen Aktivitäten auch auf andere Felder auszudehnen. Beispiele sind das Kassettendach und das Kederdach, das in der XL-Version bis zu 40 Meter überspannt. Das Layher Protect-System ist ebenfalls eine Erfindung, die bei Baufirmen in aller Welt auf große Resonanz stößt: Das Lärm- und Wetterschutzsystem ist vollständig staubdicht und eignet sich sowohl für Asbestsanierungen als auch für Sandstrahlarbeiten und Fassadenbekleidungen. Aufgrund seiner Lärm dämmenden Eigenschaften kommt das Protect-System sogar bei Großveranstaltungen zum Einsatz.

Die Veranstaltungstechnik ist eine Domäne der Schwaben

Beim Bau von Podien und Bühnen zählt Layher ebenfalls zu den innovativsten Anbietern. Das Event-System bietet die Möglichkeit, die Abmessungen und die Ausstattung beinahe beliebig zu erweitern. Selbst ein Orchester nebst Bühnendekoration und Tontechnik findet auf einer solchen Bühne Platz. An welchem Ort die Veranstaltung auch stattfindet – ein Podium von Layher steht immer felsenfest und kann innerhalb kürzester Zeit wieder abgebaut werden, sodass der Platz schnell wieder der Allgemeinheit zur Verfügung steht.